„Als Anti-Squat-Effekt bei einer gefederten Hinterradführung bezeichnet man denjenigen Effekt, der diese bei einem Beschleunigungsvorgang unter Nutzung des auftretendes Kettenzuges trotz Radlaständerungen nicht einfedern lässt. Dies erreicht man durch eine bestimmte Positionierung des virtuellen Momentanpoles.“ Eric Gross
Ausnutzen des Kettenzuges
Verlängert sich beim Einfedern die Kettenstrebe, dann wirkt man beim Antritt mit dem Kettenzug gegen das Einfedern. Die Schwinge wird also nach unten gezogen und die Kurbel nach oben.
_Vorteil: Beim Rollen volle Federungsperfomance, beim Treten straffere Federung _Nachteil: Je stärker man den Kettenzug ausnützt, umso mehr Pedalrückschlag
Je nach Modell haben wir den Anti-Squat Effekt entsprechend ausgelegt. Ziel ist es, ausreichend Kettenzug (besonders auf dem kleinen Blatt) zu produzieren und gleichzeitig keinen spürbaren Pedalrückschlag oder etwa eine unangenehm grosse Tretlagerhöhe zu generieren.
Zusätzlich verstärkt wird der Anti-Squat Effekt bei allen BIONICON Modellen durch den KPP Effekt (kinematic pedal platform) der Geometrieverstellung sowie dem HYPERX Effekt (hyperextension) der G2 Modelle.